Vom 21. März bis zum 12. April 2012 reisten 14 Schüler und Schülerinnen des Düsseldorfer Max-Planck-Gymnasiums nach Südafrika, um dort im Rahmen des konkreten Friedensdienstes eine Grundschule zu renovieren. Das ZDF wird am Samstag, den 28. April in der heute-Sendung um 19Uhr über LEBENSzeichenAfrika und die Arbeit in Mariannhill berichten. Also, einschalten!
Die Mariannhill Junior Primary School bei Durban ist eine Einrichtung für 963 Zulu-Kinder, die in engen Klassen mit bis zu 90 Schülern unterrichtet werden. Seitdem die Schule 1949 gebaut wurde, ist nichts verändert worden. Tagelang säuberten die Jugendlichen bei brütender Hitze das Dach, versiegelten es mit grüner Spezialfarbe, schmirgelten die Fensterrahmen ebenso wie die Türen ab und gaben ihnen einen neuen Anstrich. Zur Krönung setzten sie das Glockentürmchen der Schule wieder in Stand. Das englische Logo des Vereins LEBENSzeichenAfrika wird die afrikanischen Kinder an ihre Freunde aus Deutschland täglich erinnern.
Die Düsseldorf Schüler erhielten mithilfe von LEBENSzeichenAfrika einen Einblick in eine fremde Welt. Schuldirektorin Mngadi berichtete den Jugendlichen, dass schätzungsweise 40 Prozent der Grundschüler den HIV-Virus in sich tragen. Bei einer Fahrt durch die Townships, in der 750.000 Menschen leben, sahen die jungen Helfer, in welch primitiven Verhältnissen die Familien leben und stellten mit Verwunderung fest, dass viele Kinder jeden Morgen und jeden Mittag ihren kilometerweiten Schulweg zu Fuß erledigen. Über ihre wichtigsten Erlebnisse berichteten die Schüler auf einem Blog mit Fotos auf http://www.lebenszeichenafrika.de und auf Facebook www.facebook.com/LEBENSzeichenAfrika.
Organisiert wurde die Charity-Reise der Düsseldorfer Schüler durch den Verein LEBENSzeichenAfrika, der dem Max-Planck-Gymnasium nahe steht. Vorsitzender des Vereins ist der katholische Religionslehrer Carl-Wilhelm Bienefeld (62). „Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, junge Menschen zur sozialen Verantwortung zu führen und sie für die Armut in der Welt zu sensibilisieren“, erklärt er. Mit finanzieller Unterstützung des konkreten Friedensdienstes der Landesregierung, Geldern des Förder- und des Ehemaligenvereins des Gymnasiums sowie von Lebenszeichen Afrika e.V. und einem Kostenbeitrag der Teilnehmer konnten schon zum zweiten Mal Schüler der Oberstufe nach Südafrika reisen.
Die Düsseldorfer werden für ihr Engagement belohnt: mit einer überwältigenden Dankbarkeit. „Silabonga, Silabonga. Danke schön!“ sangen die Grundschüler zum Abschied und gaben den Jugendlichen das gute Gefühl, durch ihre Taten etwas bewegt zu haben.
Die Euroweb Stiftung ist begeistert von so viel Engagement der Düsseldorfer Schüler! Weiter so!





