Spendenaktion auf „Klick nicht weg“ erfolgreich abgeschlossen

Daniel Fratzscher, Christopher Odatum, Carl-Heinz BienefeldHeute empfing Geschäftsführer Daniel Fratzscher Besuch aus Uganda: Christopher Odatum ist Lehrer und demnächst auch Schulleiter der Nursing School Salem, einer Krankenschwesternschule in Uganda. Anwesend war auch Carl-Wilhelm Bienefeld, Vorsitzender des Vereins LEBENSzeichenAfrika.

Bei dieser Gelegenheit wurde im Namen der Euroweb Stiftung ein Scheck über 5850 Euro übergeben. Soviel wurde seit Projektstart auf „Klick nicht weg“ gespendet. Vorgesehen ist der Spendenscheck für ein dringend benötigtes Notstrom-Aggregat für das Kinderdorf Salem in Uganda. Dort hat das Kinderdorf mit einer instabilen Stromversorgung zu kämpfen. Beinahe jeden Tag ist abends mit landesweiten Stromausfälle zu rechnen und das gesamte Areal, insbesondere der Schulbereich, liegt in völliger Dunkelheit. Für die Menschen vor Ort bedeutet das,  dass  sie in ihrem abendlichen Leben und Lernen stark beeinträchtigt sind.Aus diesem Grund ist ein Notstrom-Aggregat, mit dem die Stromausfälle überbrückt werden können, dringend nötig und eine wertvolle Hilfe für die Krankenpflegeschule und das ganze Kinderdorf. Herr Odatum betonte, wie wichtig unsere Spenden für die Menschen aus seiner Heimat sind; als Lehrer verdiene er ein Monatsgehalt von umgerechnet 20 Euro. Die benötigte Summe von knapp 6000 Euro hätte er alleine nie zusammengetragen. Der anwesende Herr Bienefeld engagiert sich mit LebenszeichenAfrika für die Projekte im Kinderdorf Salem. Er erklärte, dass die Hilfe von „Klick nicht weg“ zur rechten Zeit kam. Ohne eine gesicherte Stromversorgung über ein Notstromaggregat hätte man den Schulbetrieb langfristig nicht fortsetzen können.

Nun ist der Bildungserfolg von etwa 120 Schülerinnen der Schwesternschule sichergestellt. „Die Menschen in den Stand zu versetzen, die Entwicklung ihres eigenen Landes selbst voranzutreiben, ist die sinnvollste Unterstützung, die wir ihnen bieten können”, begründet Daniel Fratzscher, Mitbegründer der Euroweb Stiftung das Engagement. „Die medizinische Grundversorgung der Menschen in Uganda ist die vielleicht wichtigste Basis dafür, dass sich das Land gut entwickeln kann.” Am Mittwoch wird Christopher Odatum zurückfliegen, um die Arbeit in Salem fortzusetzen. Das Notstromaggregat wird er in Kampala, Ugandas Hauptstadt kaufen, um hohe Frachtkosten, teure Einfuhrzölle und überdies auch wertvolle Zeit zu sparen. Die Zusammenarbeit mit einem dortigen Fachunternehmen soll auch die weitere zuverlässige Wartung des Gerätes gewährleisten.

Die Euroweb Stiftung  wünscht dem Kinderdorf alles Gute für die Zukunft dankt allen, die zu dem Erfolg des Projektes beigetragen haben!

Kommentieren